Morgen wird alles besser

Am Freitag, 11.00 Uhr, soll es endlich losgehen – dann soll die defekte Heizung repariert werden. Ich bezweifle allerdings, dass sich das Problem in unserer Wohnung lösen lässt: Die Heizungsrohre führen vom Hausflur durch das Badezimmer und die Küche schließlich in die beiden Zimmer. Die Heizung im Badezimmer ist warm, die in der Küche lau und die in den Zimmern sind kalt. Gleiches gilt für die Heizungsrohre selbst. Was man so als normaler Mieter machen kann – prüfen, ob das Thermostatventil verklemmt ist, entlüften der Heizung -, habe ich gemacht.

Nach zwei kalten Wochenenden und jeder Menge E-Mails an und Telefonanrufe mit der Hausverwaltung haben sich nun die Handwerker für morgen angekündigt.

Heizstrahler sind nicht wirklich eine Alternative. Und mit Wärmflaschen und Heizdecken zu hantieren – da fühlt man sich plötzlich so alt wie man aussieht. Wenigstens sind wir nicht allzu zimperlich: Wir haben beide als Kind in Räumen schlafen müssen, die unbeheizt waren, und wissen, was Eisblumen sind. Die sind uns bisher erspart geblieben.

Wir sind in jedem Fall voller Hoffnung: Unabhängig davon, ob die Heizung morgen repariert wird, sollen die Temperaturen draußen steigen. Dann heizen wir durch Öffnen der Fenster.

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2 Gedanken zu “Morgen wird alles besser

  1. Jetzt wo Du es erwähnst, fällt es mir auch wieder ein, dass wir in der Küche Eisblumen am Fenster hatten, als ich ein Kind war. Ich fand das damals so schön. Inzwischen bin ich ganz schön verweichlicht und rede mich darauf hinaus, dass ich das in meinem Alter auch sein darf.
    Ich wünsche Euch baldige Wärme.

    1. Ja, die Heizungen funktionieren wieder (nach viel Geklopfe und Gefluche). Es ist einfach schön, sich auf die Couch zu setzen, ohne lange Unterhose und Jacke.

      Ich glaube, ausgerechnet die Küche und das Wohnzimmer waren bei uns die einzigen Räume, die ständig beheizt waren. Die anderen Räume bekamen Heizungen, als ich schon zur Schule ging. Doppelt verglaste Fenster bekamen wir erst nach dem Winter 1978/79. Es war eben so: Die Arbeiterhäuser wurden gebaut (Wände, Dach) und erst nach und nach fertig – je nachdem, ob die Bausparkasse Geld auszahlte oder der Staat irgend etwas förderte 😉

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