Mein Wort zum Wochenende: Een Koppke Tee

 

of twee of dree …

„Tea to go“? Für einen Ostfriesen klingt das nicht gut. Zum Teetrinken braucht man Zeit; selbst wenn man nur einen Teebeutel in einen Becher wirft, läuft man damit nicht durch die Stadt: Der Teetrinker setzt sich oder bleibt stehen – aber gehen?

Laut Wikipedia tranken Ostfriesen 300 Liter Tee pro Kopf und Jahr, die Briten 213 Liter pro Kopf und Jahr (Stand 2012). Kein Wunder bei drei Tassen Tee pro Person morgens, mittags, nachmittags, abends und vor dem Schlafengehen …

Meine Mutter kaufte immer losen Tee und ich war immer fasziniert, wenn der Tee in die Spitztüte geschüttet wurde. Am besten schmeckte mir der Tee bei meiner Großmutter: Sie verwendete nicht nur Brunnenwasser, sondern hatte noch einen Torfofen; ich saß mit meiner Tasse davor und sah durch Klappen Funken in den Aschebehälter fallen.

In Berlin ist das Wasser zu hart. Zum Glück liebe ich – wie alle Ostfriesen – kräftige Teemischungen, dazu braucht man nicht unbedingt das weiche Wasser und darum steht auch bei mir häufig ein Stövchen mit einer Teekanne.

Teetrinken und abwarten

 

Schönes Wochenende!

 

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