Es geht natürlich um Kohle

Barbara Hendricks, bundesdeutsche Umweltministerin, kritisiert den USamerikanischen Präsidenten Trump, weil der wieder vermehrt auf Kohle setzen will.

Wäre es nicht weniger heuchlerisch, wenn Barbara Hendricks für den Ausstieg aus der Kohle in ihrem eigenen Landesverband sorgen würde? Immerhin verspricht die SPD in Nordrhein-Westfalen, dass der Ausstieg aus der Kohle zwar geplant, aber nicht verwirklicht werden soll – und auch der Bau von Kohlekraftwerken soll nicht unterbunden werden.

Jeder kehre vor seiner eigenen Haustür – auch als SPD-Politikerin muss man angesichts des eigenen Versagens nicht auf den Antitrump-Zug aufspringen. Naja, es sei denn, als Bundesministerin will sie die eigene SPD-Ministerpräsidentin nicht bloßstellen. Und natürlich geht es nicht nur um die Kohle, sondern wie immer um Kohle: Ohne die Förderung der Kohleförderung müsste Nordrhein-Westfalen Insolvenz anmelden – welche SPD-Politikerin will das Hannelore Kraft vor der Wahl schon antun?

Mal sehen, wann sich Bärbel Höhn von den Grünen/Bündnis 90 meldet, die als Umweltministerin in Nordrhein-Westfalen auch nichts gegen den Kohleabbau oder gegen die Kohleverbrennung getan hat. Aber das ist ja schon nicht mehr wahr, nicht wahr?

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